Wie wende ich den Mentalizer an?

Die Grundlage für eine Anwendung mit dem Mentalizer ist natürlich das jeweilige Coaching bzw. die Therapiesitzung des Klienten (Patienten) mit Ihnen. Die sich daraus ergebende Zielsetzung des Klienten bestimmt dann die Mentalizer-Anwendung.

Zunächst ist es wichtig, die für die Anwendung richtigen Module auszuwählen. Diese Auswahl können Sie aufgrund Ihrer eigenen Einschätzung vornehmen oder Sie können die Module kinesiologisch austesten. Die entsprechenden Testmethoden vermitteln wir in der Einführungs-Schulung für den Mentalizer. Wenn Sie die Module selbst ausgewählt haben, empfehlen wir trotzdem, die Auswahl kinesiologisch nachzuprüfen.

Es kommt sehr häufig vor, dass bei einem Klienten bezüglich seiner Zielsetzung eine sogenannte „psychologische Umkehrung“ vorliegt. Das bedeutet, dass der Klient eine unbewusste Programmierung in sich trägt, die den Erfolg einer jeglichen Anwendung von vornherein in Frage stellt und blockiert. Deswegen empfehlen wir, dies vor jeder Anwendung abzuklären und gegebenenfalls aufzuheben. Dieser Vorgang dauert nur 1-2 Minuten und die Vorgehensweise wird ebenfalls in unserer Einführungs-Schulung vermittelt.

Nachdem Sie die Module ausgewählt haben, setzen Sie diese in die Modulaufnahmen im Mentalizer ein und stecken Sie den Chip in die Chipaufnahme. Lassen Sie Ihren Klienten vor der Anwendung unbedingt ein Glas Wasser trinken. Wasser ist für die Übertragung der Schwingungsfrequenzen in den Körper das Transportmittel und viele Menschen haben einen chronischen Wassermangel.

Danach verbinden Sie den Klienten mit dem Mentalizer und schließen Sie ihn wie folgt an:

Frauen:

  • linke Hand – rote Handelektrode
  • linker Fuß – rote Fußklemme
  • rechte Hand – schwarze Handelektrode
  • rechter Fuß – schwarze Fußklemme

Männer:

  • linke Hand – schwarze Handelektrode
  • linker Fuß – schwarze Fußklemme
  • rechte Hand – rote Handelektrode
  • rechter Fuß – rote Fußklemme

Vergewissern Sie sich noch mal, dass alles richtig angelegt wurde, und dass sich auch Module in den Modulaufnahmen befinden, denn das ist entscheidend für den Harmonisierungserfolg.

Achten Sie darauf, dass die Kabel der Handelektroden nach oben aus den Fäusten ragen. Bei der Übertragung sollte der Klient bequem und entspannt sitzen. Es ist sehr wichtig, dass der Klient während der Anwendung keine negativen Gedanken oder Bilder produziert. Alles was jetzt gedacht oder visualisiert wird, erzeugt eine neue Frequenz und wird auf den Chip übertragen. Idealerweise macht der Klient Visualisierungen zu seiner Zielsetzung oder denkt zumindest an schöne Dinge. All das wird dann ebenfalls als Frequenz auf den Chip übertragen. Eine entspannte, schöne Umgebung begünstigt, dass der Klient sich wohl fühlt und die für ihn wichtigen Frequenzen empfangen kann.

Normalerweise spüren die Klienten bereits nach kurzer Zeit, etwa nach 1-2 Minuten, ein leichtes Kribbeln in den Händen. Dies kann mal in der rechten, mal in der linken Hand sein oder auch in beiden Händen. Das ist ein Zeichen dafür, dass die Frequenzen auf den Körper harmonisiert werden, denn der Mentalizer ist ein völlig stromfreies Gerät und das Kribbeln in den Händen kann somit nur durch die Übertragung erzeugt werden. Häufig spüren die Klienten auch ihren eigenen Pulsschlag in den Händen. Sowohl das Kribbeln als auch der Pulsschlag sind für einige Klienten auch an den Fußelektroden spürbar. Sollte der Klient das Kribbeln gar nicht spüren, was gelegentlich auch vorkommt, werden die Frequenzen trotzdem übertragen, der Klient kann es nur nicht wahrnehmen.

Üblicherweise lässt das Kribbeln mit der Dauer der Anwendung nach und verschwindet nach 30-60 Minuten vollständig. Wenn das Kribbeln nicht mehr spürbar ist, sind die Frequenzen auf den Körper übertragen. In seltenen Fällen kann es auch länger als 60 Minuten dauern, aber nach spätestens 75 Minuten sollte die Anwendung abgeschlossen sein.

Nachdem das Kribbeln aufgehört hat, könnten Sie den Klienten noch eine paar Zielvisualisierungen machen lassen. Sobald er das macht, beginnt das Kribbeln wieder, weil wieder eine neue Frequenz gebildet wird, die sich dann auch wieder auf den Chip überträgt.

Nach Beendigung der Anwendung entfernen Sie die Fußelektroden und nehmen dem Klienten die Handelektroden aus der Hand. Lassen Sie ihn unbedingt nach der Anwendung nochmals ein Glas Wasser trinken.

Jetzt können Sie den Chip dem Gerät entnehmen. Wir empfehlen, auf der Rückseite des Chips zu notieren, welche Module für die Übertragung ausgewählt wurden und an welchem Datum die Anwendung und somit die Speicherung auf dem Chip durchgeführt wurde (verwenden Sie dafür möglichst einen wasserfesten Stift). Dies ist deshalb sehr wichtig, weil die Speicherung auf dem Chip nach 8 Wochen abläuft und der Chip dann seine Wirkung verliert. Der Klient kann dann selbst auf seinem Chip nachsehen, wie lange der Chip noch wirksam ist. Auch Sie als Coach oder Therapeut sollten sich notieren, welche Module sie verwendet haben, wann der Chip abläuft, um gegebenenfalls den Klienten an den Ablauf zu erinnern.

Natürlich ist es das Ziel, den Klienten so schnell wie möglich unabhängig von Anwendung und Chip zu machen. Schließlich soll der Klient irgendwann von sich aus im gewünschten Zustand sein, bzw. soll das Ziel erreicht sein. Es kann aber durchaus sein, dass der Klient bis dahin mehrere Anwendungen benötigt und somit auch mehrere Chips nacheinander braucht. Sie können sich dabei spätestens alle 8 Wochen vom Fortschritt der Anwendung überzeugen, da der Chip dann erneuert werden muss. Natürlich ist es dabei möglich, dass sich die Kombination der benötigten Module verändert.

Da der Mentalizer nur 10 Module aufnehmen kann, Sie aber vielleicht mehr Module für die Anwendung ausgewählt haben, müssen Sie in diesem Fall eine Priorisierung vornehmen. Nehmen Sie die 10 wichtigsten Module, diese könnten Sie kinesiologisch austesten. Machen Sie in diesem Fall nicht zwei Anwendungen hintereinander.

Dennoch kann es erforderlich sein, dass der Klient 2 Chips benötigt. Insbesondere beim Einsatz von Zielmodulen. So ist es z.B. unsinnig, ein Modul Sport mit einem Modul Entspannung Nacht zu kombinieren. Die Sportmodule versetzen den Klienten in einen Zustand optimaler Leistungsfähigkeit. In Verbindung mit dem Entspannung Nacht-Modul würde dieser Zustand sofort wieder aufgehoben. Auch sollte ein Sportler einen Chip mit dem Sportmodul nur beim Training oder Wettkampf benutzen. Außerhalb der sportlichen Aktivität soll der Sportler regenerieren und das kann er nicht, wenn seine Systeme auf Höchstleistung fahren. In diesem Fall ist es sinnvoll, zwei Chips anzufertigen. Einen für den Alltag und einen für die sportliche Leistung. Der Sportler darf dann jeweils nur einen der Chips bei sich tragen. Der jeweils andere Chip muss mindestens 30 Zentimeter vom Körper entfernt sein. Ab dieser Distanz wirkt der Chip nicht mehr.

Generell darf man niemals 2 Chips gleichzeitig bei sich tragen. Ist nämlich eine Frequenz auf beiden Chips, so hebt sich die Wirkung gegenseitig auf.

Grundsätzlich wirkt ein Chip auf eine Entfernung von 10 bis maximal 20 Zentimetern zum Körper. Wenn sie also z.B. die Wirkung in der Nacht nicht haben möchten, sollten Sie den Chip mindestens 30 Zentimeter entfernt vom Körper aufbewahren.

Ob der Klient den Chip in der Nacht bei sich tragen will, sollte er selbst ausprobieren. Für manche Klienten ist das sinnvoll, bei anderen kann es sein, dass sie so aktiviert werden, dass sie nicht einschlafen können.

Nach der Anwendung sollten Sie mit dem Klienten nochmal kinesiologisch austesten ob die Harmonisierung der Module auf den Körper erfolgreich war. Die Module, die Sie vorher schwach getestet haben, müssten Sie jetzt stark testen. Sollte dies nicht der Fall sein, können Sie direkt entsprechend nachbehandeln.

Fazit:
Die Anwendung des Mentalizer ist einfach. Vertrauen Sie aber immer auch Ihrer eigenen Intuition und Erfahrung, was, wann, für welchen Klienten sinnvoll ist. Und denken Sie daran, dass ein schnelles Wohlergehen des Klienten und die Unabhängigkeit von Coaches, Geräten oder Chips das vorrangige Ziel ist. Dies schafft Vertrauen in sein eigenes System und in Sie als Coach oder Therapeut.

Besondere Hinweise:
Das Modul „Reinigung“ wird nicht auf einem Chip aufgeladen, sondern kann vor einer üblichen Mentalizer-Anwendung mindestens 20 Minuten auf den Klienten übertragen werden.

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